Auf der Suche nach

Isolde
Ein Tanz-Roadmovie von Barbara Windtner
Nach einer Idee von Ulrike Hager

Trailer



Synopsis

Tänzerin Ulrike Hager und Regisseurin Barbara Windtner begeben sich auf die Suche nach der Choreographin Isolde Klietmann, einer Tanzpionierin der Zwischenkriegszeit in Linz. Bedingt durch die Machtübernahme der Nazis verließ sie 1938 Österreich gemeinsam mit ihrem jüdischen Ehemann, Hans Mostny. Von Maribor nach Linz, Wien, Graz bis nach Mendoza, Argentinien folgen sie den Spuren der charismatischen Pädagogin. Mit auf die Reise begibt sich Isoldes Großnichte, Monika Klietmann, die sich von der Idee inspirieren lässt, nach Isoldes früheren Schülerinnen in Mendoza zu suchen und anhand deren Erinnerungen ihren Ausdruckstanz wieder aufleben zu lassen.

Isolde Klietmann


„Eine Tänzerin kann, wenn sie richtig gut ist, den Menschen etwas geben, das sie für immer bei sich tragen können. Sie können es nie wieder vergessen und es hat etwas in ihnen verändert, auch wenn es ihnen gar nicht bewusst ist.“

Isadora Duncan

  • 2. Oktober 1908

    Marburg

    Isolde Klietmann kam am 2. Oktober 1908 in Marburg an der Drau, damals Altösterreich, heute Slowenien, zur Welt. Sie wurde nach der gleichnamigen Figur in Wagners Oper „Tristan und Isolde“ benannt, die ihr Vater Alfred in der Nacht ihrer Geburt dirigierte.

  • 1908 - 1926

    Wien

    Isolde studierte an renommierten Tanzinstitutionen wie der Hellerauer Schule oder Grete Wiesental an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Kürzere Studien absolvierte sie bei weiteren VertreterInnen des Ausdruckstanzes wie Mary Wigman oder Harald Kreutzberg.

  • 1927

    Linz

    Mit nur 19 Jahren gründete sie am damaligen Musikverein die erste Abteilung für Rhythmische Gymnastik und Künstlerischen Tanz in Linz, aus dem später das „Bruckner Konservatorium" hervorging.

  • 1930/31

    Linz

    1930/31 war sie am oberösterreichischen Landestheater Ballettmeisterin und im Jahr darauf gründete sie ihr eigenes Tanzinstitut "Isolde Klietmann" in Linz mit Zweiginstitut in Steyr. Als Mitglied der Tanzgruppen von Ilse Larsen und Gertrud Bodenwieser nahm sie an internationalen Tourneen und Tanztreffen teil.

  • 1934

    Österreich

    1934 heiratete Isolde ihren Verehrer Hans Mostny. Als das nationalsozialistische Regime vier Jahre später in Österreich die Macht ergriff, stand sie vor der Wahl sich von Hans, der zwar katholisch war, aber jüdische Vorfahren hatte, scheiden zu lassen oder mit ihm das Land zu verlassen.

  • 1938

    Schweiz - Zürich

    Isolde entschied sich für Hans und folgte ihm 1938 zuerst in die Schweiz, wo sie als Gastprofessorin an der Tanzschule "Lisbeth Kern" in Zürich arbeiten konnte. Von der Schweiz ging es weiter nach Frankreich, bis das Paar einige Monate später ein Visum für Argentinien bekam.

  • 1939

    Argentinien

    Da Isolde das Klima in Buenos Aires aufgrund einer Lungenkrankheit nicht vertrug, musste ihre Reise noch einmal weitergehen. Im 1200 km weiter westlich gelegenen Mendoza, einer argentinischen Provinzstadt nahe der Anden, fanden die beiden 1939 eine neue Heimat.

  • 1941 bis 1947

    Mendoza

    Klietmanns Verdienst war es als erste Ausdruckstanz dort zu vermitteln und dadurch mehrere Generationen von TänzerInnen zu prägen. 1941 bis 1947 war sie Leiterin für Ausdruckstanz und spanische Volkstänze an der Musikakademie „Santa Cecilia“ in Mendoza. 1945 brachte sie ihren einzigen Sohn, Mario, zur Welt.

  • 1951

    Österreich

    Was Österreich betrifft, so lud man sie 1951 ein, an der Staatsakademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien südamerikanischen Volkstanz zu unterrichten.

  • 1961 bis 1963

    Österreich

    Zwischen 1961 und 63 unternahm sie einige, mehrmonatige Studienreisen nach Österreich, Italien, der Schweiz und Belgien, um persönlichen Kontakt mit LehrerInnen und ChoreographInnen wie Harald Kreutzberg in Bern oder Rosalia Chladek in Wien aufzunehmen. Für die Tageszeitung „Los Andes“ schrieb sie als Korrespondentin über zeitgenössische Entwicklungen im europäischen Theater, Musik und Tanz.

  • 1969

    Mendoza

    Isolde bereicherte die Stadt außerdem mit zahlreichen künstlerischen Beiträgen: Sie leitete die Tanzabteilung der Universität der Provinz Cuyo, an der Landesbühne Teatro Independencia inszenierte sie 1969 Werke wie Johann Strauss´ „G´schichten aus dem Wienerwald“ oder „Die Schöpfung der Welt“ von Darius Milhaud.

  • 1973

    Mendoza

    1973 brachte sie Mozarts Ballett "Les Petit Riens" und in La Plata Prokoffievs "Peter und der Wolf“ zur südamerikanischen Uraufführung. Isolde gründete ihr eigenes choreographisches Institut sowie Kammertanzgruppe und führte beim alljährlichen Weinlesefestspiel, einem der größten Freiluftspektakel weltweit und wichtigstem Fest Mendozas zwei Mal Regie.

  • 1970 bis 1994

    Mendoza

    Zwischen 1970 und 1980 machte sie außerdem jährliche Schlussaufführungen ihrer Tanzklassen und verhalf einigen ihrer StudentInnen zu Stipendien in Europa - ihr Pianist Julio Malaval etwa wurde durch ihre Vermittlung zum ersten südamerikanischen Studenten in Wien. 1994 wurde Isolde Klietmann zur Ehrenbürgerin von Mendoza ernannt.

  • 1996

    Argentinien - Österreich

    In regelmäßigen Abständen besuchten Hans und Isolde Verwandte und Freunde in Linz und Graz und spielten auch mit dem Gedanken in ihre ursprüngliche Heimat zurück zu kehren. Ihren Lebensabend verbrachten dann doch in Mendoza, wo Hans Mostny 1994 und Isolde Klietmann 1996 im Alter von 88 Jahren verstarb.

  • Isolde und Hans

    Man kann über Isolde Klietmann nicht sprechen ohne ihren Mann, Hans Mostny zu erwähnen - ein nicht minder interessanter und charismatischer Mensch, der ihr als künstlerischer Berater und Manager zeitlebens zur Seite stand.

  • 1902

    Hans Mostny

    Hans Mostny wurde am 25. Dezember 1902 in Linz, geboren. In seiner Jugend war Hans ein bekannter Sportler in Oberösterreich – 1929 wurde er etwa oberösterreichischer Meister im Schispringen. Sein Studium der Chemie absolvierte er an der Universität Wien und erfand im vierten Semester den Zellulose-Kunstschwamm, eine Welterfindung, die ihm später von den NationalsozialistInnen „abgekauft“ wurde.

  • 1934

    (Goldene) Hochzeit

    1930 trat Hans in das Familienunternehmen ein, die Firma Leopold Mostny, eine Fruchtsaftpress- und brennerei, die als größte „jüdische“ Firma in Linz galt. Hans selbst war vom Glaubensbekenntnis her katholisch. Zu Beginn der dreißiger Jahre wurde er auf Isolde Klietmann aufmerksam und begann als heimlicher Verehrer ihren Werdegang zu verfolgen. Er engagierte einen Fotografen, der die junge Tänzerin bei ihren Auftritten in Europa fotografieren sollte, und ließ ihr die Bilder anonym zukommen. Schließlich kam es zu einem Treffen zwischen Isolde und Hans und 1934 heirateten sie in Linz. 50 Jahre später feiern sie ihre Goldene, auch in Linz.

  • 1938

    Die Firma Mostny

    In seinen Jahren in der Mostny Firma entwickelte Hans ein in den U.S.A. und Argentinien anerkanntes Verfahren zur Herstellung von Fruchtessig aus Abfallobst. Dies kam ihm zugute, als 1938 das gesamte Vermögen der Familie Mostny von den NationalsozialistInnen beschlagnahmt und die Firma Mostny „arisiert“ und die Familienmitglieder deportiert bzw. vertrieben wurden.

  • 1939

    Aufbruch nach Argentinien

    Nach einem Zwischenaufenthalt in der Schweiz und Frankreich, genehmigte das an seinem Fruchtessigpatent interessierte Landwirtschaftsministerium in Buenos Aires Hans und Isolde 1939 die Einreise und bald darauf erhielten sie die argentinische Staatsbürgerschaft.

  • ab 1939

    Kultureller Austausch

    Noch im selben Jahr gründete Hans in Mendoza die Firma Industria frutera argentina und auch in Sachen Kunst, Kultur wurde er aktiv. Er wurde Vorstandsmitglied des Philharmonischen Vereins sowie des Goethe Vereins. Er bemühte sich um den kulturellen Austausch zwischen Österreich und Argentinien, und viele namhafte europäische KünstlerInnen wie Dore Hoyer oder Friedrich Gulda kamen durch seine Einladung nach Mendoza.

  • 1979 - 1994

    Honorarkonsul am Aconcágua

    Für seine Tätigkeit als Honorarkonsul der österreichischen Botschaft wurde ihm 1977 das Große Ehrenzeichen der Republik Österreich verliehen. Aufgrund seiner Bemühungen um die österreichischen Alpenverein-Expeditionen zum Aconcágua, dem höchsten Berg Südamerikas, erhielt er 1979 das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark. 1994 verstarb Hans Mostny im Alter von 92 Jahren in Mendoza.


Ulrike Hager


Biographie

Ulrike Hager

 

Ulrike Hager kommt aus einem kleinen, entlegenen Dorf aus dem oberösterreichischen Attergau. Nach Abschluss der HTL für chemische Betriebstechnik in Wels hängte sie den Labormantel an den Haken und wechselt zu ihrer langjährigen Leidenschaft - dem Tanz. In Linz absolvierte sie am Brucknerkonservatorium mit ausgezeichnetem Erfolg ihr Tanzstudium. Ihre choreographischen Arbeiten wurden schon zu Studienzeiten zu den Regensburger Tanztagen und bei den "Tanzstücken" im Posthof Linz eingeladen. Sie erhielt ein Stipendium des BKA und vertiefte ihr Studium im darauf folgendem Jahr an der SNDO Hoogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Seit ihrer Rückkehr nach Österreich lebt und arbeitet Ulrike Hager wieder in Linz, am liebsten als freie Tänzerin, Choreographin, Bewegungscoach und Tanzpädagogin. Sie erhielt ein Engagement bei der Editta Braun Company und tourt bis heute mit der Company in Europa, Asien und Afrika.

2004 nahm sie wieder ihre choreographische Tätigkeit auf und debütierte mit ihrer ersten abendfüllenden Choreographie im Posthof Linz. Zahlreiche Engagements und Zusammenarbeiten mit heimischen Künstlern und weitere eigene Stücke folgten. Seit 2009 ist sie Mitglied von "Social Impact - Verein für Kunst - und Aktionsforschung“. "Ausblenden - überwachungsfrei durch die Stadt" ist ihre Kunstaktion im öffentlichem Raum zum Thema Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und wurde zuletzt vom Kunstmuseum Stuttgart und dem Museum für Kommunikation in Frankfurt eingeladen.

Derzeit ist Ulrike Hager Vorstand und Geschäftsführerin der RedSapata Tanzfabrik und zusammen mit Ilona Roth Initiatorin des TanzhafenFestivals - einem Tanzfestival für Zeitgenössischen Tanz, das 2013 zum ersten Mal in Linz stattfand und eine jährliche Ausgabe anstrebt.

Statement der Ideengeberin zum Film:

Mich beeindrucken Personen, die sich mit großer Leidenschaft der Aufbau- und Pionierarbeit widmen. Wo nehmen diese Menschen ihre Energie und Durchhaltevermögen her, was lässt sie trotz schwieriger Zeiten an ihren Ideen festhalten? Das Leben von Isolde Klietmann ist von einem Schicksal geprägt, das viele Ihrer ZeitgenossInnen teilten.

Eine Gemeinschaftsarbeit zum Thema "Tanz in Linz" - initiiert von unserer damaligen Tanzgeschichteprofessorin Dr. Andrea Amort - führte mich während meiner Studienzeit zum ersten mal auf Isoldes Spur. Wann und wie kam der Moderne Tanz nach Linz und ab wann wurde er institutionalisiert? Das waren unsere Fragestellungen, und mein Aufgabengebiet umfasste die Anfänge der Tanzabteilung der heutigen Anton Bruckner Privatuniversität.

Ich hatte einen Namen und ein sehr ausdrucksstarkes Bild von Isolde Klietmann, "Der sinnende Schmerz", machte mich ein Jahr lang auf die Suche nach mehr Informationen über Isoldes Wirken und durchkämmte sämtliche Archive der Stadt Linz. Das Material war rar und schwer zu finden. Klar war aber sofort, dass diese Frau eine außergewöhnliche und charismatische Künstlerin mit großen Ambitionen war.

Wir wussten, dass Isolde nach Argentinien auswandern musste,  konnten aber zeitliche und vor allem sprachliche Barrieren nicht überwinden. Konnte Isolde Klietmann ihre Tanzkarriere in Argentinien fortsetzten? Wie hätte der Tanz in Linz sich entwickelt wenn sie nicht das Land hätte verlassen müssen - konnte sie dort das fortsetzten,  was sie hier angefangen hat? Und welche Art von Tanz war das eigentlich?

10 Jahre später hielt ich diese Arbeit wieder in den Händen - ich studierte wieder an der Universität und sollte für meinen Bachelor diese Arbeit neu zusammenfassen. Ich fasste den Entschluss anstatt die wenigen Infos zusammenzufassen, Antworten auf die noch offen gebliebenen Fragen zu finden. Ich plante eine Reise nach Argentinien. Auf der Suche nach Kontaktpersonen in Argentinien, lernte ich Barbara kennen - eine schicksalshafte Begegnung, die diesem Projekt eine unerwartete, bereichernde neue Mitstreiterin bescherte.

Isolde Klietmann hat mit ihrer Kunst und ihrer Art diese zu vermitteln in Argentinien mehrere Generationen geprägt und wurde hierzulande beinahe vergessen. Ihre Geschichte ist für mich und meine Arbeit Inspiration und Motivation und sie zu erzählen eine Hommage stellvertretend für alle, die sich der Tanzkunst und deren Vermittlung verschrieben haben.

Barbara Windtner


Biographie

Barbara Windtner (c) Luiz Lima

Barbara Windtner, geboren 1980 in Steyr, Oberösterreich, machte ihren ersten Film in Teenagerjahren über die Wachtelzucht eines Jugendfreundes. „Welt der Wachteln“ sollte kein Einzelstück bleiben, also wandte sie sich noch während ihres Studiums der Theater-, Film und Medienwissenschaft an der Universität Wien und Auslandsstudienjahren an der Universidad de Salamanca, Spanien und der Universidade Federal da Bahia, Brasilien, wieder dem Filmschaffen zu.

Ab 2005 wirkte Barbara als Produktions- bzw. Regieassistentin für Dokumentationen wie etwa über das Wiener Impulstanzfestival unter der Regie von Hannes Gellner mit. In der Kulturabteilung des ORF arbeitete sie als Produktionsassistentin und für eine „Kreuz & Quer“ Reportage flog sie als Übersetzerin nach El Salvador, Mittelamerika mit.

Das Filmhandwerk erlernte Windtner an der Filmschule des SICA und „by doing“ in Buenos Aires, Argentinien, wo sie 2008 bis 2012 lebte und sich vorwiegend mit Dokumentar- und Experimentellem Film beschäftigte. In Buenos Aires realisierte sie gemeinsam mit dem kolumbianischen Regisseur Iván Marín erste Dokumentarfilme wie "Villa Freud" oder den preisgekrönten "Barrio del Tambor", die auf argentinischen sowie österreichischen Filmfestivals gezeigt wurden. Auch in Brasilien realisierte sie einen Dokumentarfilm über und für die Ordensgemeinschaft des Hl. Johannes in Salvador da Bahia.

Seit 2013 lebt Barbara Windtner wieder in Österreich und arbeitet mit Dina Borsch als WanderSis Films in den Bereichen Dokumentar- und Spielfilm, Musikvideo und Imagefilm. „Auf der Suche nach Isolde“ ist ihr erster Langdokumentarfilm, den sie gemeinsam mit Ulrike Hager recherchierte, schrieb und produzierte und der das Crossing Europe Filmfestival 2015 eröffnen wird.

Aktuell schreibt sie gemeinsam mit Dina Borsch an einem neuen Film über VisionärInnen mit Kind, der sie wieder in die weite Welt hinausführen wird.

Dokumentarfilme:

Auf der Suche nach Isolde, AR / AT / SI / DE 2015, 70 min.
Die Schwestern des Hl. Johannes, BR 2011, 22 min.
Villa Freud, AR / AT 2010, 30 min.
The artist inside, AR 2010, 9:45 min.

Videoarbeiten:

Body Noster, AT 2015, 4:30 min.
Wasserstoff, AT 2014, 5 min.
Aqui tem Brasil - 2. Festival Cultural do Brasil em Viena, AT 2014, 7:39 min.
Einige Nachrichten an das All, AT 2014, Videoprojektionen für gleichnamiges Theaterstück
Modezone, AT 2014, 2:19 min.
Modezone, AT 2013, 3:36 min.
Paro nacional estudiantil colombiano Buenos Aires 10 de noviembre, AR 2011, 8:26 min.
Tanzmeditation, AR 2010 32 min.
Reflections of the mind, AR 2010, 2 min.


Statement der Regisseurin zum Film:

Noch zu Studienzeiten hörte ich das erste Mal von österreichischen KünstlerInnen, die während des Zweiten Weltkrieges ins Exil flüchteten. Die Herausforderung, sich in einer anderen Kultur zu bewähren und die eigene Kunst in einem neuen Kontext auszuüben, erregten damals meine Aufmerksamkeit. Und noch neugieriger wurde ich, als ich hörte, dass von einigen dieser ExilkünstlerInnen jede Spur fehlte.

Einige Jahre später, befand ich mich dann auf der anderen Seite: selbst als Künstlerin im Ausland lebend und zufällig in einem typischen Einwanderungsland - Argentinien.

Als mir bei einem meiner Besuche in Linz Ulrike Hager zum ersten Mal von ihrer Recherche über Isolde Klietmann erzählte, konnte ich daher in vielerlei Hinsicht anknüpfen und mir gut vorstellen, eine Geschichte zu erzählen, deren wesentlich Schauplätze sich mit meinen eigenen deckten. Ich schlug vor, dass Ulrike als Protagonistin durch den Film führen sollte, denn es erschien mir spannend, dass eine Zeitgenössische Tänzerin sich so sehr mit der Vergangenheit verbunden fühlt und hofft, daraus etwas für die Gegenwart zu lernen. Dieser Bezug zwischen Ulrike und Isolde, Gegenwart und Vergangenheit, sollte in unterschiedlichen Formen von (Rück) Spiegelungen auf der Bildebene zum Ausdruck gebracht werden.

Zurück in Buenos Aires, erzählte ich meinem damaligen Filmkollektiv, Onírico films (Iván Marín, Violeta Coronado, Lucas Nieto und Jonathan Ortegat) von Ulrike, Isolde und der Filmidee. Als wir im April 2011 gemeinsam nach Mendoza fuhren und Isoldes Schülerinnen ausfindig machen konnten, die uns überschwenglich aus ihren Erinnerungen erzählten, war klar, dass dieser Film mit genau diesen, zwischen 45 und 85 Jahre alten, lebenslustigen ProtagonistInnen gemacht werden musste. Es bedurfte etwas Überredungskunst, auch die älteren Semester dafür zu gewinnen wieder zu tanzen. Ein zweiter Besuch in Mendoza reichte aber aus, sie endgültig davon zu überzeugen, dass wir es ernst meinten. Und so rückten wir - ein kolumbianisch-argentinisches Filmteam, die Protagonistinnen aus Österreich - Ulrike Hager, Monika Klietmann und Gundula Windtner und ich - 2013 an.

Isolde Klietmanns Lebens war in jeder Hinsicht ein bewegtes und daher schien eine Mischung aus Tanzfilm und Roadmovie eine gute Herangehensweise an dieses Thema. Bewegung, egal ob in Form von Reisen oder Tanzen, hat für mich etwas Magisches an sich, denn es verändert etwas im Inneren. Ulrikes Vorrecherchen in Linz inszenierten wir nach, unsere gemeinsamen Recherchereisen nach Wien, Graz, Maribor und Stuttgart filmten wir „on the fly“.

Isolde, die wir nur von Bildern kannten, wollten Ulrike und ich Leben einhauchen. Ein lebendiges Porträt von ihr zu zeichnen, war uns ein Anliegen - Geschichte muss nicht immer verstaubt sein. Dies wurde konkret, als ich die Ähnlichkeit zwischen meiner Schwester Gundula Windtner und Isolde bemerkte. Sie war schnell für einige fiktionalisierte Szenen in Österreich und Argentinien zu gewinnen und fühlte sich sehr gut in die Rolle der Isolde ein. In der Pose des „Sinnenden Schmerzes“, hier als Symbol für den Schmerz einer Vertriebenen eingesetzt, durchzieht sie als Leitmotiv den Film.

Inspirierend war auch die Liebesgeschichte zwischen Hans und Isolde. Daher gab Marcos Puras für einige Szenen die Kamera an Iván Marín ab und schlüpfte in die Rolle des verliebten Hans Mostny. Peter Rohde spielte Hans in den Eingangsszenen des Filmes, in denen wir die Flucht von Hans und Isolde aus Linz nachinszenierten. Er nimmt dabei Isoldes Foto mit und zurück bleibt ein leerer Rahmen - eine Metapher für den Verlust von Isolde und einem fehlenden Teil österreichischer Kulturgeschichte.

Isolde Klietmanns Familie in Graz bereicherte den Film durch ihre Interviews und Archivmaterial sehr. Hervorzuheben sei die Begegnung mit Monika Klietmann, Isoldes Großnichte, die ein sehr inniges Verhältnis zu ihrer Großtante hatte, und uns sogar nach Argentinien begleitete. Sie führte uns zu einigen Schauplätzen wie Isoldes Tanzstudio und Hans´ Essigfabrik in Mendoza und wirkte auch als Tänzerin mit.

Auch unsere ExpertInnen seien zu erwähnen. Die Welt des Ausdruckstanzes lernte ich selbst erst im Zuge des Filmes zuerst durch Ulrike kennen. Dr. Gundhild Oberzaucher-Schüller verhalf dann vertiefenden Einblicken und zeigte uns die wichtigsten Schauplätze der Ausdruckstanzbewegung in Wien. Dasselbe tat Dr. Michael John in Bezug auf das jüdische Linz und einem seiner Spezialgebiete, der Geschichte der Familie Mostny. Mag. Rose Breuss teilte ebenfalls ihr Wissen und ihre Begeisterung für das Thema und Dr. Andrea Amort war es, die den allerersten Grundstein dafür legte, dass die Recherche über Isolde Klietmann überhaupt in Gang kam. Isolde Klietmanns Foto, „Der Sinnende Schmerz“, das sie Ende der Neunziger Jahre in einem Wiener Archiv entdeckt hatte, sollte 12 Jahre später den Ausgangspunkt für diesen Film bilden.

In Mendoza hatten wir zuerst einige Hindernisse zu überwinden. Zu Beginn war nicht klar, ob der Film in der Form, wie wir ihn geplant hatten, realisierbar ist. Also mussten wir noch kreativer werden und das gesamte Team begann einen Plan B zu schmieden. Daraus entstanden einige meiner Lieblingsszenen wie etwa der Schattentanz von Monika und Ulrike auf der Straße vor unserer Unterkunft in Mendoza oder die Slapstickszenen in Schwarz Weiß, die unsere Schwierigkeiten auf humorvolle Weise darstellen und für uns selbst eine kathartische Funktion hatten. Glücklicherweise konnten wir schließlich aber wieder zurück zu Plan A.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf Isoldes SchülerInnen zu verweisen – wahrscheinlich der „größte Fund“ für den gesamten Film. Es heißt, dass Isolde wenig von den eigenen Errungenschaften sprach, und sich lieber um das Weiterkommen ihrer SchülerInnen sorgte. Die Tanzszene Mendozas ist heute vorwiegend von ihren Elevinnen, die Karriere gemacht haben, bestimmt: Vilma Rúpolo ist Isoldes Nachfolgerin an der Universidad Nacional de Cuyo und die alljährliche Regisseurin des Weinlesefestspiels. Gemeinsam organisiert u.a. mit Alejandra Tillar seit 20 Jahren das Isolde Klietmann gewidmete „Festival de Danza de Nuevas Tendencias“ in Mendoza. Valentina und Lucía Fusari leiten das „Ballet Contemporáneo“ der Stadt Mendoza, Cristina García Kotlik das Tanzinstitut „La Coruña“ - die Liste könnte noch weiter geführt werden.

Wir haben die Wurzeln des Ausdruckstanzes in Linz gesucht und seine Früchte also in Form von Isoldes Schülerinnen in Mendoza gefunden. Durch Ulrikes Begegnung mit ihnen kann vielleicht ein Stück verloren geglaubter Geschichte wieder nach Linz zurück gebracht werden und sich so ein Kreis schließen. Isolde Klietmann und Hans Mostny haben sich nach ihrer Flucht immer um eine Verbindung zu Österreich bemüht. Ich hoffe, dieser Film kann einen Beitrag dazu leisten. Und vielleicht lässt man sich ja auch ein bisschen von Isoldes Mut, Kunstsinn und ihrer Willensstärke inspirieren.

Credits


Produced and researched by Barbara Windtner and Ulrike Hager

Written and directed by Barbara Windtner

Idea and co-written by Ulrike Hager

with (in order or appearance)

Ulrike Hager
Barbara Windtner
Ao.Univ.Prof. Mag. Rosemarie Breuss-Bochdansky
Erwin Strouhal
Dr. Gunhild Oberzaucher-Schüller
Dr. Andrea Amort
Martin Klietmann
Martin Klietmann
a. Univ. Prof. Dr. Michael John
Julio Malaval
Monika Klietmann
Orlando Vecino
Carlos Campana
Valentina Fusari
Vilma Rúpolo
Violeta Perez Lobos
Elena Bordón
Alejandra Tillar
Sonia Prado
Lucia Fusari
Laura Morales
Alfonso Barón
Bruno Mendez Pagola
Gertrud Klietmann
Juan Pablo Zanettini
Javier Segura

Team Austria/Slovenia/Germany

Cast

Gundula Windtner as Isolde Klietmann
Peter Rohde as Hans Mostny
Cinematography Barbara Windtner
Sound Ulrike Hager, Herwig Rogler
Editor Barbara Windtner
Assistant Editor Dina Borsch
Editing Advisors Dina Borsch
Bernd Kranebitter
    Hannes Gellner
Motion designer, Color Corrector, Sound Editor Bernd Kranebitter
Driver Gerhard Dehmer
Legal Advisor Dr. Oliver Plöckinger

Team Argentina

Cast

Gundula Windtner as Isolde Klietmann
Ulrike Hager as Oliver Hager
Barbara Windtner as Barbara Laurel
César Antonio Fernandez as Isolde´s raptor
Tornado as the raptor´s horse
Marcos Puras as Hans Mostny
Martin Galimany as Isolde Klietmann´s photographer

Assistant Producers Carlos Campana
    Laura Mazzei
      Gundula Windtner
Assistant Director Iván Marín
Cinematography Marcos Puras
Second Unit Camera Iván Marin
Assistant Camera Buenos Aires Juan Camillo Fleing
Andrés Campos
Sound Martín Galimany
Costume Designer Norma Montiveros
Hair and Make-up artists d+d peluqueros Mendoza
Driver Alejandro Fernandez, Alicia Núñez, Daniel Ortega
Location Scout Mendoza Alejandro Fernandez
Legal Advisors Dra. Cristina Jorge, Néstor Borroni
Equipment Latino Cine

Music department

„La Yunza“ by Gabriel Lombardo
„Danza entre todos“ by Gabriel Lombardo
interpreted by „El Sonido de los Durmientes“
Director Gabriel Lombardo
Musicians Guadalupe Planes
María Eugenia Marsili
Gonzalo Braz
Mercedes Morello
Claudia Spalletta
Cecilia Carnero
Olga Kneeteman
Laura Basombrío
Martín Pantuso
Gabriel Lombardo
Pablo Favazza
John Narvaez
Aime Barrutia
Juan Manuel Rivera
Nina Johana Sanchez
Lautaro Perez Miranda
Emiliano ¨Pino¨ Meincke
Gabriel Lombardo


„The Ragtime Dance“ by Scott Joplin

"No. 1 In B-Flat Minor", Prelude #15 In D Flat, Op. 28/15, „Raindrop“ by Frédéric Chopin

Violina Sonata in G minor "il trillo del diavolo" II.Allegro by Frédéric Chopin

"Cucaracha" by Axel Krygier

"Nobody Knows The Trouble I´ve Seen" – Spiritual
interpreted by Louis Armstrong
"Alma Challuera" interpreted by Dúo Coplanacu

„Lighter“ by Anna Katt
Album: Blue or grey
„After you“ by My Bubba & Mi
Album: How it´s done in Italy

Translations

Christa Steineder
Dirk McCormick
Catherine McFadden

Technical support

Stefan Allerstorfer
Lukas Kronsteiner
Sabine Köstler
Theo Helm
Laurin Döpfner
Sebastian Postl 
Friedrich Heindl
Dina Borsch
Susanne Köppl/Streetpark
Ton Eichinger

Accomodation Argentina

Alícia Núñez
Alain "Francis" Raveney
Joanne Raveney
Jonathan Ortegat
Natalia Erazo Gómez
David D´Hondt
Christa Steineder
Alejandro Fernandez

Accomodation Austria/Germany

Astrid Windtner
Johannes Hinterberger
Markus Priewasser
Maria Grossauer
Helene Lacom
Joachim Schenk
Sabine Winklehner

With kind support of

Dr. Andrea Amort/Konservatorium Wien Privatuniversität
Dr. Robert Zischg/Österreichische Botschaft Buenos Aires
Univ. Ass. Dr. Birgit Kirchmayr/ Johannes Kepler Universität Linz
Christina Stangl/ Archiv Oberösterreichische Landesbibliothek
Inez Ardelt
Johannes Böhner/Landestheater Linz
Boštjan Zajšek/Pokrajinski arhiv Maribor
Ing. Dr. Raimund Locicnik/Stadtarchiv Steyr
Hartwig Sauer/Kleine Zeitung Graz
Erwin Strouhal/Archiv der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Mag. Peter Prokop
Mag. Thomas Zauner/Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek
Christian Wittmann/Österreichisches Theatermuseum
Bibliothek des Instituts für Theater-, Film und Medienwissenschaft
Vilma Rúpolo/Teatro Independencia
Sérgio Luza/Secretaría de Turismo de Mendoza
Biblioteca Pública "General San Martín" de Mendoza
Norma Re/Estudio del lector del diario „Los Andes“
Micaela Taber/Secretaría de Hacienda, Turismo y Desarrollo Económico Municipalidad de la Ciudad de Mendoza
Franci Pivec
Tinka Legvart
Jure Legvart

Veronika Haring/Kulturverein deutschsprachiger Frauen „Brücken“
Dijana Madzarac/Maribor Kulturhauptstadt 2012
Joanna Bertoncelj/ Prokajinski Arhiv Maribor
Mag. Eva Smekal/Bibliothek Konservatorium Wien Privatuniversität
Mag.a Susanne Gradl/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Mag. Paul M. Delavos
Verena Wagner
Cristina García Kotlik

Photocredits

Monika Klietmann
Gertrud Klietmann
Valentina and Lucia Fusari
Alejandra Tillar
Bettina Ballerini
Inge Enzinger
Maja Jungbauer
Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek

Thank you for helping hands and minds

Onírico films:

Iván Marín
Violeta Coronado
Lucas Nieto
Jonathan Ortegat

Astrid Windtner
Leopold Windtner
Eric Mabillon
Christine Dollhofer
Sabine Gebetsroither
Momo Pesendorfer
Luis Wohlmuther
Kristof Müllegger
Katharina Riedler
Julia Haider/rec.fex media
Dieter Ditz Strauch
Antonin B. Pevny
Laurent Ziegler
Dominik Harrer
Patrick Stummer
Karin Schütze
Bernhard Eder
Andrea Christa
Margot Dorninger
Christian Neubacher/Drehbuchforum Wien
Maria Anna Kollmann/Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden
Celeste Ortiz
Cristián Axt
Harmen Tromp
Claus Muhrv
Alfonso Barón
João Borges
Marcelle Bottini
Bernhard Hetzenauer
Paul Reisinger
Bettina Ballerini
Johannes Abensperg-Traun
Michael Wolkenstein
Dieter Pochlatko
Jakob Pochlatko
Paula Gomes
Andrija Repec
Lucas Palero
Pedro Maravini
Andrij Puluj
Dr. Reiner Ziegler
Georg Wasner
Peter Wirthensohn
Katja Gassner
Christian Riehs
Hans Peter Trost
Simon Skina
Peter Schöber

Thank you for your personal support

Irmgard Hager
Margit & Christian Hager
Fini, Karl, Sissy & Franz
Christian Korherr
Thomas Binder-Reisinger
Claudia Stadler
Julia Riegler
Maria Joanna Hunt
Hannah and David
Hans Lazar

Special thanks to

Anna Windtner

Funded by

Kulturland Oberösterreich
Zukunftsfonds der Republik Österreich
Innovative Film Bundeskanzleramt 
Linz Kultur
Land Steiermark

Thank you to

MMag.a Susanne Alt
Prof. Herwig Hösele
Dr. Kurt Scholz
Dr. Barbara Fränzen
Dr. Erich Watzl
Mag. Martin Titz
Irmgard Hannemann-Klinger
Mag.a Anita Dumfahrt
Mag. Wolfgang Langeder

Filmed on locations in

Austria / Slovenia / Germany / Argentina

No animals have been harmed during the making of this documentary.

c Barbara Windtner 2015

www.facebook.com/IsoldeDocumentary
www.searchingforisolde.com

Filmstills


Making of


Die Inspiration

1999 studierte Ulrike Hager noch auf der Anton Bruckner Privatuniversität und wirkte an einer Gemeinschaftsarbeit über die Geschichte des Ausdruckstanzes in Linz mit. Andrea Amort hatte dieses Foto von Isolde Klietmann in einem Archiv gefunden und Ulli den Auftrag gegeben, mehr über die Tänzerin heraus zu finden. Alles begann also mit dem "Sinnenden Schmerz".

Schicksalshafte Begegnung

Mit Isoldes Flucht nach Argentinien endete Ullis Recherche 1999. Elf Jahre später lernt Ulli Barbara kennen, die in Buenos Aires lebte, und gerade auf Heimaturlaub in Linz war. Sie steckte die Filmemacherin mit ihrer Neugierde an, mehr über Isoldes Schicksal in Argentinien herauszufinden.

Die erste Reise nach Mendoza

Im April 2011 ging die Suche nach Isolde in Argentinien los. Mit Iván Marín Díaz, Lucas Nieto und Violeta Coronado (Onírico films) fuhr Barbara zum ersten Mal nach Mendoza. Wir erregten damit mehr Aufmerksamkeit, als wir dachten ... http://www.losandes.com.ar/article/isolde-klietmann-565517

Presse/Stimmen


Pressestimmen zum Film als pdf (8.4 MB)

Pressespiegel öffnen



Salzburger Nachrichten zum Auftakt des Crossing Europe 2015

Crossing Europe folgt zum Auftakt der Spur einer Linzer Pionierin.

http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/crossing-europe-startet-linz-wagt-den-blick-in-die-welt-147022/


"Caja de Guiños" auf Radio Orange

Interview mit Regisseurin Barbara Windtner über die Produktion und Geschichte zu „Isolde“ ab min. 17:35

http://cba.fro.at/294959


Einblick in die Entstehungsgeschichte des Filmes und Hintergründe zum Crossing Europe Festival: Christine Dollhofer und Barbara Windtner im Interview bei dorftv.


Isolde Klietmann en 35 mm

Realizadores de diferentes países proyectan rodar un documental sobre la iconográfica bailarina alemana que hizo carrera en Mendoza.

http://www.losandes.com.ar/article/isolde-klietmann-565517


A short clip from the Slovenian TV news on culture, announcing the furthcoming documentary film about Isolde Klietmann directed by Barbara Windtner.


Crossing Europe Filmportrait "Auf der Suche nach Isolde" und Festivalbilanz 2015. Interview von Radio FRO 105,0


Die Suche nach einer Person, wo nur der Name bekannt ist, gestaltete sich für Barbara Windtner und Ulrike Hager als spannendes Abenteuer, das sie rund um dem Globus schickte. Mit ihrem wunderschönen Roadmovie erzählen sie auf eine etwas unorthodoxe Weise die Geschichte von 40 Jahren Tanz und Tanzunterricht.


„Aus der Vergessenheit geholt“
Barbara Windtner und Ulli Hager eröffnen mit „Auf der Suche nach Isolde“ Crossing Europe


Linz als Tor zur NS-Hölle oder Ort der Hoffnung auf würdiges Leben
LINZ. Crossing Europe: Filme heimischer Regisseure erzählen Europas Geschichte aus der Perspektive von Frauen in der Landeshauptstadt.


Crossing Europe-Vorschau: Von Aliens bis schamlose Nacktheit

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Termine




Weltpremiere: 23. April 2015, 21.15 Uhr im Ursulinensaal Linz
als Eröffnungsfilm am Crossing Europe Filmfestival

28. April 2015, 19 Uhr im Moviemento Kino Linz
30. April 2015, 17 Uhr im Programmkino Wels
1. Mai 2015, 20.15 Uhr im Programmkino Wels

18. Mai, 25. Mai und 1. Juni 2015, jeweils ab 19:00 Uhr
im Rahmen der FrauenFilmTage im Filmhaus Spittelberg
7. August 2015, 21 Uhr bei der Programmreihe "Film Sputnik" im Rahmen des "Kunst am Kanal" Festivals in Wien
27. August 2015 um 15.30 Uhr beim Heimatfilmfestival in Freistadt.
13. Oktober 2015 um 19.30 Uhr beim Tanzhafenfestival in Linz.

19. Oktober 2015 um 19.30 Uhr im tanz_house studio in Salzburg im Rahmen des tanz_house Festivals 2015.
20. Oktober, 19:30 - Lichtspiele Lenzing-Premiere
ab 21. Oktober, 19:30 - City Kino Steyr-Premiere
23. Oktober, 19:00 - Filmzentrum im Rechbauer Kino, Graz-Premiere
ab 24. Oktober, 20:15 - Programmkino Wels
ab 24. Oktober, 20:15 - Programmkino Wels

29. April 2016, 11 Uhr, Veranstaltung des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen »BRÜCKEN« Marburg im Rahmen des Welttanztages: Präsentation des Buchs und Filmes über Isolde Klietmann im Saal »IZUM«, Prešernova 17, Marburg, Slowenien
30. April 2016, 19 Uhr - Filmpräsentation im Rahmen des 4. Klagenfurter Tanzkultur-Labors der Kärntner Kulturinitiative „Tanzamt Klagenfurt“, Rosenbergstraße 6, Klagenfurt
10. Mai 2016, 20 Uhr: Salon der Angewandten Künste Maribor
23. Mai 2016, 19 Uhr - Volkskino Klagenfurt
24. Mai 2016, 17.20 Uhr - Volkskino Klagenfurt

Kontakt

Für Vertrieb, Kinovorführung, Gespräche und Bildungseinrichtungen

Barbara Windtner und Ulrike Hager
T: +43-660-489 47 75
email Barbara: b.windtner(AT)gmail.com
email Ulrike: ulrike.hager(AT)gmx.at





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